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Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Stolz: „Gesundheitskompetenz in unserer Gesellschaft stärken“

Von Krankenkassen, Kassenärztlicher Vereinigung über Ärztekammern, Klinikträger und Universitätskliniken bis hin zu Apothekenverbänden oder den Kommunalen Spitzenverbänden: Beim „Pakt für Gesundheit Hessen“ beraten seit 2024 die wichtigsten Akteure des Gesundheitswesens Hessen zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. In der vierten Sitzung beim Landessportbund Hessen in Frankfurt am Main beschäftigten sich die Partnerinnen und Partner mit dem Thema „Prävention und Gesundheitsförderung“ und vor allem mit der zentralen Frage: „Wie können wir alle nicht nur länger, sondern vor allem länger gesund leben?“

„Gesundheit beginnt nicht erst in der Praxis und wenn bereits eine Erkrankung vorliegt, sondern vor allem im Alltag über regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, regelmäßige Vorsorge und mit einem ausgewogenen Lebensstil. Prävention gelingt immer dann besonders gut, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und Angebote niederschwellig erreichbar sind. Umso wichtiger ist es, Kompetenzen bereichsübergreifend zu bündeln, um bestehende Angebote sichtbarer und wirksamer zu machen“, so Gesundheitsministerin Diana Stolz auf dem Dialog- und Strategieforum.

Prävention in all seinen Facetten

Die Sitzung fand beim Landessportbund Hessen statt. Damit rückte auch die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit in den Fokus. Regelmäßige Aktivität zählt zu den wirksamsten Maßnahmen, um Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten. Im Rahmen der Paktsitzung wurde so das Landesprogramm „SPORTLAND HESSEN bewegt“ mit seinen zielgruppenspezifischen und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen vorgestellt. Es verknüpft Sport, Bewegungsförderung und Gesundheit und bindet eine Vielzahl von Partnern sowie fünf hessische Ministerien ein.

Als weiteres Thema stellte die Hessische Krebsgesellschaft am Beispiel des neu eingeführten Lungenkrebsscreenings die Relevanz von Vorsorgemaßnahmen heraus. Das Lungenkrebsscreening ist eine Kassenleistung zur Früherkennung von Lungenkrebs bei Personen mit einem sehr hohen Risiko. Lungenkrebsscreening kann lebenswichtig sein, da im Rahmen einer Computertomographie selbst kleine Tumore frühzeitig entdeckt werden können.

Weitere Themen der vierten Sitzung waren ein Impulsvortrag zum Präventionsgesetz (PrävG) sowie dessen Umsetzung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Um die Strategien auf Landesebene effektiv und gebündelt umzusetzen, sind alle gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Hessen im Rahmen der ARGE GKV-Bündnis gemeinsam aktiv.

Darüber stellte die Landesapothekenkammer dar, wie Vor-Ort-Apotheken im Bereich der Prävention in Zukunft noch stärker eingebunden werden könnten und das UKGM sensibilisierte für das wichtige Thema Hirngesundheit.

„Prävention und Gesundheitsförderung müssen sich immer an den Lebenswelten der Menschen orientieren. Sie sind zentrale Bausteine eines modernen und leistungsfähigen Gesundheitswesens. Wenn es uns gemeinsam gelingt, Krankheiten noch besser vorzubeugen, Risiken früher zu erkennen und Menschen in ihrer Gesundheitskompetenz zu stärken, dann gewinnen wir Lebensqualität und Lebensjahre und entlasten zugleich die Strukturen unseres Gesundheitssystems“ betonte Gesundheitsministerin Stolz abschließend.

Die Partner des Pakts waren sich einig, dass Prävention künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken muss. Bestehende Initiativen sollen dafür besser vernetzt, erfolgreiche Maßnahmen sichtbar gemacht und neue Ansätze gemeinsam entwickelt werden.

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Pressesprecherin Esther Walter

Esther Walter

Pressesprecherin

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