Das Hessische Kabinett hat am Montag Prof. Dr. Christian Raible zum neuen Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) ernannt. Raible tritt sein Amt zum 1. Juli an. Er folgt auf Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk, die den Vorsitz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) übernehmen wird.
Raible bringt eine sehr große Erfahrung und Kompetenz auf vielen Themenfeldern mit, die im HMFG verantwortet werden. Zuletzt war er in der Lehre am Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule Bochum tätig. Er ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler mit ausgewiesener Expertise in der Unternehmensführung sowie dem Change-Management im Gesundheitswesen. Weiterhin war er als Geschäftsführer der Katholischen Klinikum Bochum Holding gGmbH und ihrer verbundenen Unternehmen sowie als Bereichsgeschäftsführer bei der Schön Klinik tätig, unter anderem in Bad Arolsen. Auch bringt Raible einschlägiges Fachwissen in der Psychiatrie, der Pflege sowie der Arbeit von Hebammen mit.
Staatsministerin Diana Stolz sagte zu der Ernennung: „Ich bin mir sicher, dass ich gemeinsam mit Staatssekretär Raible die Arbeit des Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege in herausfordernden Zeiten erfolgreich fortsetzen werde. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass er mit großem Engagement und Sachverstand wirken und Akzente setzen wird. Sowohl in die Verwaltung hinein, als auch nach außen, wenn es darum geht, die vielfältigen Themen des Hauses zu vertreten, die allesamt nah an den Menschen sind und diese unmittelbar betreffen."
Dank an Dr. Sonja Optendrenk
„Dr. Sonja Optendrenk hat unser Ministerium seit Januar 2024 mit aufgebaut. In einem völlig neuen Ressort, das sofort inhaltlich liefern musste, war ihre langjährige Verwaltungserfahrung aus Bundesgesundheitsministerium und Bundeskanzleramt eine wertvolle Unterstützung. Ich danke ihr für ihren Einsatz und wünsche ihr für den neuen Weg alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg. Ihr Wechsel an die Spitze des G-BA ist eine große persönliche Chance für sie als ausgewiesene Expertin. Überdies begrüßen wir es grundsätzlich, wenn Expertinnen und Experten aus Hessen Verantwortung an zentralen Stellen wie dem höchsten Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands übernehmen."