„Nina Warken war im Gesundheitsressort für uns eine verlässliche Partnerin. Unsere Zusammenarbeit war von großem Vertrauen geprägt – das galt auch dann, wenn ich mit starker Stimme für Hessen unsere Interessen beim Bund eingefordert habe“, betonte Stolz. „Ich wünsche Nina Warken für das neue Amt alles Gute und von Herzen viel Erfolg im Kanzleramt.“
Stolz erklärte, sie habe Nina Warken als eine Ministerin erlebt, die zuhört, die hart verhandelt, aber auch nachsteuert, wenn es die Sache erfordert. „Unser Miteinander war von gegenseitigem Vertrauen, von hoher Verlässlichkeit und vom gemeinsamen Ringen um die besten Lösungen für die Menschen geprägt. Auf ihre Zusagen war Verlass, und gerade im Zusammenspiel von Bund und Ländern ist das von unschätzbarem Wert“, so die hessische Gesundheitsministerin.
Keine Politik vom Schreibtisch aus
Die Ministerin hob hervor, dass Warken den direkten Austausch mit Hessen immer wieder gesucht habe. „Nina Warken war mehrfach bei uns in Hessen und hat sich vor Ort ein eigenes Bild gemacht, ob in einem Pflegeheim in Dreieich oder bei der Gemeindepflege in Bürstadt. Das war nie Politik vom Schreibtisch aus. Wer so genau hinschaut und zuhört, trifft am Ende die besseren Entscheidungen für die Menschen“, so Stolz.
Ob bei der Krankenhausreform, der Pflegereform oder dem Beitragsstabilisierungsgesetz, Hessen habe sich stets konstruktiv eingebracht und zugleich klare Erwartungen an den Bund formuliert. Gerade bei der Krankenhausreform habe Warken den richtigen Weg eingeschlagen und wichtige Punkte im Sinne der Planungssicherheit und der Patientinnen und Patienten überarbeitet. „So haben wir gemeinsam bereits viel erreichen können“, so Stolz.
Glückwunsch an Carsten Linnemann
Ihrem Nachfolger im Bundesgesundheitsministerium, dem künftigen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, gratulierte Stolz zum neuen Amt und wünschte ihm in „bewegten Zeiten“ einen „guten Start und eine erfolgreiche Hand“. „Carsten Linnemann gratuliere ich sehr herzlich zu seinem neuen Amt und wünsche ihm dafür viel Erfolg. Hessen ist immer seinen eigenen Weg gegangen, und damit sind wir im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger bislang sehr erfolgreich. Diese Linie behalten wir selbstbewusst bei. Konstruktiv-partnerschaftlich, und dort, wo es um Hessen geht, auch kritisch und hart in der Sache. Ich bin sicher, dass sich der eingeschlagene Weg mit dem neuen Bundesgesundheitsminister zum Wohl der Patientinnen und Patienten in Hessen fortsetzen lässt“, so die hessische Gesundheitsministerin abschließend.