Besonders für die Rettungsdienste war das vergangene Wochenende eine hohe Belastung. Das Einsatzaufkommen war stark von hitzeassoziierten Notfällen (Kreislaufprobleme/ Dehydration) geprägt. So stieg die Anzahl der Einsätze am Wochenende von 3.390 (13./14. Juni, bis zu 30 Grad) auf 4.883 Einsätze (27./28. Juni, bis zu 40 Grad) und damit um 44 Prozent deutlich an.
Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz: „Die vergangenen Tage haben mit Rekordtemperaturen in Hessen insbesondere den Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und im Rettungsdienst extrem viel abverlangt. Gleichzeitig haben viele weitere Kräfte dazu beigetragen, die Auswirkungen der Hitze für die Menschen in Hessen so erträglich wie möglich zu machen. Sie waren unermüdlich an vorderster Front im Einsatz und haben Großartiges geleistet. Ich danke von Herzen allen, die weit über das übliche Maß den Menschen in Hessen bei diesen Rekordtemperaturen verlässlich zur Seite standen. Dieser gemeinsame Einsatz zeichnet die Menschen im hessischen Gesundheitssystem aus.“
Besonders ältere Menschen, Pflegebedürftige und chronisch Erkrankte waren in den vergangenen Tagen auf besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung angewiesen. Mit der nun eingetretenen „Abkühlung“ hat sich die Situation etwas entspannt.