„Nach der Veröffentlichung des Krankenhausplans 2025 wurde mit der vorläufigen Zuweisung der Leistungsgruppen in diesem Monat ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Krankenhausreform des Bundes erreicht. Unsere Krankenhäuser haben damit zunächst Planungssicherheit gewonnen, denn sie wissen anhand der vorläufigen Bescheide nunmehr, welche Leistungen sie ab 2027 voraussichtlich erbringen und vorhalten sollen. Gleichzeitig haben Sie Gelegenheit erhalten, hinsichtlich der geplanten Zuweisungen dezidiert Stellung zu nehmen. Diese Stellungnahmen werden jetzt geprüft, so dass als zeitliche Zielvorgabe zu Beginn des neuen Jahres feststeht, welche Klinik fortan welche medizinischen Behandlungen anbieten kann. Diese Meilensteine waren nur möglich, weil Kliniken, Verantwortliche aus den Versorgungsregionen und zahlreiche weitere Partner seit Jahren konstruktiv und vertrauensvoll mit dem Land im Austausch stehen. Es hat sich gezeigt, dass wir die vielen Fragen am besten gemeinsam und mit den Menschen beantworten, die täglich in unseren Kliniken arbeiten. Für dieses Engagement sage ich von Herzen Danke. Sie alle haben mit Fachkenntnis und Herzblut an der Umsetzung der Krankenhausreform des Bundes in Hessen in den vergangenen fast drei Jahren mitgewirkt. Dieses gemeinsame Verantwortungsgefühl für eine gute Versorgung ist mehr als beachtlich und zeichnet den hessischen Weg aus“, so Diana Stolz.
Gute Versorgung mit hoher Qualität
Die Gesundheitsministerin bezeichnete die Hessische Krankenhausgesellschaft als konstruktiv-kritischen und wichtigen Partner, der die Interessen der Krankenhäuser mit Nachdruck vertrete und wichtige Fragen und Sorgen aus der Praxis einbringe: „Gerade bei einer Reform dieser Tragweite ist der kritische und offene Austausch ganz wesentlich. Nur so können wir Herausforderungen früh erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen finden. Uns alle eint das Ziel einer guten Versorgung mit einer hohen Qualität in unseren Krankenhäusern in Hessen. Dafür setzen wir uns ein, immer mit dem Ziel: ‚Nah vor Ort und Planbar zum Spezialisten'. Die Reform wird nur dann erfolgreich sein, wenn wir im Gespräch bleiben. Dies gilt auch dort, wo wir um die beste Lösung ringen“, so die Gesundheitsministerin. Damit sei auch der Weg nach der Zuteilung der Leistungsgruppen Ende des Jahres vorgezeichnet. „Die Gespräche werden auch im neuen Jahr weiter fortgesetzt“, so die Ministerin abschließend.
Die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) ist der Dachverband der hessischen Krankenhausträger und vertritt auf Landesebene öffentliche und private Träger. Zu ihr zählen insgesamt rund 140 Kliniken mit etwa 90.000 Beschäftigten und 35.500 stationären Betten. Jedes Jahr veranstaltet die HKG den Hessischen Krankenhaustag, der zentrale Akteure des Gesundheitswesens zusammenbringt, um über die Zukunft der Versorgung zu sprechen. In Bad Homburg stehen dabei die Herausforderungen der Kliniken und die Umsetzung der Krankenhausreform im Mittelpunkt. Der Austausch bietet in jedem Jahr gute Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten, so dass tragfähige Lösungen für die Versorgung in Hessen entwickelt werden können.