„Unser Ziel ist, dass die Menschen in Hessen gut versorgt werden. Die Gründung und Übernahme von Arztpraxen, die Förderung von Hebammen und Geburtshilfen oder aber auch die kommunale Gesundheitsplanung: Hessen hat mit seinen Förderprogrammen die Versorgung aller Generationen im Blick. Dabei setzt das Land auf kluge Lösungen, verlässliche Partnerschaften und Angebote, die die vor Ort konkrete Wirkung entfalten. All diese unterschiedlichen Maßnahmen werden dazu beitragen, Hessens Gesundheitsversorgung fit für die Zukunft zu machen“, betonte Diana Stolz.
Medizinische Versorgung wird auch 2027 im ländlichen Raum gestärkt
Mit der Förderung der gesundheitlichen Versorgung insbesondere in ländlichen Räumen unterstützt Hessen unter anderem die Gründung und Übernahme von Arztpraxen, Zweigpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Auch innovative Versorgungskonzepte werden in Hessen mit der Maßnahme gefördert. An die bisher geltende Förderrichtlinie knüpft das Land mit einer neuen Richtlinie an, die 2027 neu in Kraft treten soll. Neben der Stärkung der Versorgungsstrukturen und innovativen Modellprojekten wird auch das Antragsverfahren vereinfacht werden.
„Wir wollen, dass die Menschen auch in ländlichen Regionen gute medizinische Angebote erreichen können. Deshalb unterstützen wir die Akteure vor Ort und entwickeln unsere Fördermöglichkeiten weiter. Gesundheitszentren können dabei einen wichtigen Beitrag leisten“, so die Ministerin. In den Jahren 2021 bis 2025 wurden insgesamt 70 Projekte mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 15 Millionen Euro gefördert. Darunter 9 sektorenübergreifende lokale Gesundheitszentren, 4 innovative Modellprojekte und 57 Arztpraxen.
Hebammengeleitete Kreißsäle: Unterstützung rund um die Geburt
Hessen führt neben der Niederlassungsförderung für Hebammen auch das Förderprogramm für hebammengeleitete Kreißsäle fort. Mit dem zweiten Förderaufruf unterstützt das Land Kliniken dabei, neue Angebote einzurichten oder bestehende weiterzuentwickeln. Der hebammengeleitete Kreißsaal ergänzt den ärztlich geleiteten Kreißsaal. Hebammen begleiten geeignete Geburten eigenständig, bei medizinischem Bedarf ist aber eine ärztliche Betreuung sichergestellt.
„Hebammen geben Frauen und Familien rund um die Geburt und damit in einer der wichtigsten Lebensphasen Sicherheit und Unterstützung. Mit dem Hebammenkreißsaal stärken wir ein zusätzliches, auf die Bedürfnisse der Frauen abgestimmtes Angebot und schaffen ganz bewusst mehr Wahlmöglichkeiten bei der Geburt“, betonte Diana Stolz.