Gesundheitsministerin Diana Stolz mit Frauen in pinken Teamshirts, einige mit Paddeln, sowie zwei Männern am Flusshafen

Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Diana Stolz besucht Pinkpaddler in Wiesbaden

Offen über Brustkrebs sprechen, Frauen für Früherkennung sensibilisieren und Betroffenen Mut machen: Das stand im Mittelpunkt des Besuchs von Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz bei den Pink Ladies des Wassersport-Vereins Schierstein 1921 e.V. in Wiesbaden.

Die Frauen, die selbst an Brustkrebs erkrankt sind oder waren, zeigen mit ihrem gemeinsamen Drachenboottraining, wie wichtig Bewegung, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Umgang mit einer Krebserkrankung sind. Der Besuch fand bewusst im Brustkrebsmonat Oktober statt, der auch als Pinktober bekannt ist. Er macht auf die Bedeutung von Aufklärung und Früherkennung aufmerksam und gibt Betroffenen eine sichtbare Stimme.

„Brustkrebs betrifft viele Frauen und ihre Familien. Der Pinktober sensibilisiert, wie wichtig Aufklärung und Früherkennung sind. Wir wollen Frauen ermutigen, die bestehenden Angebote zur Brustkrebsfrüherkennung zu nutzen und sich bei allen Fragen beraten zu lassen. Die Pinkpaddler machen Mut und zeigen, dass niemand mit einer solchen Diagnose allein bleiben muss“, sagte Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz.

Beim gemeinsamen Training erlebt die Gruppe Bewegung, Teamgeist und Rückhalt. Zugleich machen sie ihre Erfahrungen öffentlich, klären über Brustkrebs auf und ermutigen andere Betroffene, offen mit der Erkrankung umzugehen und Unterstützung anzunehmen. „Die Pinkpaddler zeigen auf beeindruckende Weise, wie viel Kraft in Gemeinschaft und Bewegung steckt“, betonte die Ministerin. Neben körperlicher Aktivität stehen vor allem Teamgeist, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt. Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und kann das Wohlbefinden stärken. Gerade während und nach einer Krebserkrankung können Bewegung und der Austausch mit anderen Betroffenen dazu beitragen, neue Kraft zu schöpfen und Lebensqualität zu gewinnen.

Frauengesundheit und Früherkennung stärken

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung können entscheidend sein. „Wir müssen Frauen ermutigen, sich zu informieren und die Angebote zur Früherkennung wahrzunehmen. Dafür brauchen wir verständliche Informationen und einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Untersuchungsangeboten“, sagte Diana Stolz.

Ein wichtiger Schritt für die Brustkrebsfrüherkennung ist die Ausweitung des kostenlosen Mammographie-Screenings. Seit Juli 2024 können Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre an der Untersuchung teilnehmen. Zuvor lag die obere Altersgrenze bei 69 Jahren. Frauen können damit länger von diesem wichtigen Angebot zur Früherkennung profitieren. Das Feld der Frauengesundheit ist für die Hessische Landesregierung eine Herzensangelegenheit.  Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft wird das Thema in Hessen sukzessive vorangebracht und gestärkt. Mit einem eigenen Referat für Frauengesundheit im Gesundheitsministerium werden Themen gebündelt und noch stärker in der hessischen Gesundheitspolitik verankert.

„Frauengesundheit ist für uns keine Nischenfrage. Sie ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen und gerechten Gesundheitsversorgung.  Frauen sollen in Hessen eine Gesundheitsversorgung bekommen, die ihre besonderen Bedürfnisse kennt, ernst nimmt und berücksichtigt. Die Pinkpaddler tragen mit ihrer Offenheit dazu bei, Brustkrebs aus der Tabuzone zu holen, für Vorsorge zu sensibilisieren und andere Frauen zu ermutigen, auf die eigene Gesundheit zu achten“, so die Ministerin abschließend. 

Kontakt

Potrait Benjamin Crisolli

Benjamin Crisolli

Pressesprecher

Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Sonnenberger Straße 2/2a
65193 Wiesbaden

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