Das ab Sonntag geltende Verbot des Verkaufs von Lachgas an Minderjährige nannte Hessens Gesundheits- und Familienministerin, Diana Stolz, einen „wichtigen Schritt“, um die Kinder und Jugendlichen besser zu schützen. „Ich habe mich von Anfang an für dieses Verbot stark gemacht, es trägt hessische Handschrift. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in Hessen gut und gesund aufwachsen können. Dazu gehört auch, sie vor solchen Gefahren besser zu schützen.“
Hessen hatte sich bereits früh für ein Verbot von Lachgas und sogenannten K.-O.-Tropfen stark gemacht und das Thema bereits im Juni 2025 mit einem eigenen Antrag auf der Gesundheitsministerkonferenz in Weimar auf die politische Agenda gesetzt. In diesem Antrag forderte das Land, den missbräuchlichen Konsum von Lachgas zu unterbinden und zugleich Prävention und Aufklärung zu stärken.
Beim Schutz junger Menschen konsequent handeln
„Im Sommer 2025 habe ich mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken über ein Verbot dieser Substanzen gesprochen und ich freue mich, dass das Verbot ab Sonntag nun gelten wird. Beim Schutz junger Menschen vor neuen Formen des Drogenkonsums gilt es, konsequent zu handeln“, so Stolz weiter.
Die hessische Gesundheits- und Familienministerin betont außerdem die Relevanz von Aufklärung zum Konsum insbesondere neuer psychoaktiver Stoffe: „Das Verbot ist wichtig, aber es reicht allein nicht aus. Es müssen zugleich die Jugendlichen und Eltern informiert und aufgeklärt werden.“