„Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste leisten in Hessen tagtäglich Außergewöhnliches. Sie geben Familien Halt und ermöglichen in schwierigsten Zeiten Momente der Nähe, des Trostes und der Lebensfreude, die so sonst nicht möglich wären. Diese Arbeit gehört sichtbar in unsere Gesellschaft. Mein Dank gilt all den Menschen, die sich mit Herzblut dafür einsetzen. Unser Mitgefühl und unsere Anerkennung gelten den betroffenen Kindern und ihren Familien“, so Ministerin Stolz.
In Hessen unterstützen derzeit 16 ambulante Kinderhospizdienste, ein stationäres Kinderhospiz und drei ambulante SAPV-Teams (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) schwerstkranke Kinder und deren Angehörige. Die Begleitung beginnt häufig bereits mit der Diagnosestellung, umfasst den Alltag danach, den Sterbeprozess und reicht oft über den Tod des Kindes hinaus. Ziel der ambulanten Kinderhospizdienste ist es, die Lebensqualität der Kinder und Familien zu verbessern und ihnen spürbare Entlastung zu verschaffen. Besonders ehrenamtlich engagierte Begleiterinnen und Begleiter spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie speziell für die Unterstützung sterbender Kinder geschult werden.
„Kinderhospizarbeit schenkt Familien nicht nur professionelle Unterstützung, sondern vor allem auch Momente des Lichts in dunkelsten Tagen. Ich danke allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich täglich für diese Kinder und ihre Familien einsetzen und ihnen in schwersten Zeiten beistehen“, betont Ministerin Stolz abschließend.