„Seit 15 Jahren sind die Familienzentren in Hessen eine echte Erfolgsgeschichte moderner Familienpolitik. Sie sind aus vielen Kommunen nicht mehr wegzudenken, weil sie Familien im Alltag konkret unterstützen, Begegnung ermöglichen und das Zusammenleben vor Ort stärken“, sagte Familienministerin Diana Stolz. „Mit dem weiteren Ausbau setzen wir ein klares Zeichen für starke Familien, starke Gemeinschaften und ein familienfreundliches Hessen.“
Familienzentren sind wohnortnahe Anlaufstellen für Menschen von 0 bis 99 Jahren. Sie bieten Beratung, Bildungsangebote und Treffpunkte für alle Generationen. Familien finden dort Hilfe, Kontakte und praktische Unterstützung im Alltag. Familienzentren bieten Familien ganz konkrete Unterstützung – etwa durch Elterncafés wie „Elternthemen bei Kaffee und Keks“, bei denen Eltern niederschwellig Beratung und Austausch finden, oder durch offene Treffpunkte wie Repair Cafés mit Begegnungen für Jung und Alt. Solche wohnortnahen Angebote schaffen unkomplizierte Beratung, Austausch und Gemeinschaft für Familien direkt vor Ort.
Starkes Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt
„Familienzentren bringen Menschen zusammen. Sie helfen dabei, Einsamkeit vorzubeugen, frühzeitig Unterstützung zu vermitteln und soziale Teilhabe zu stärken. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Veränderungen sind diese Orte wichtiger denn je“, so Stolz.
Mit zehn neu geförderten Einrichtungen wächst das Landesprogramm auch 2026 weiter und erreicht einen neuen Höchststand. Damit unterstreicht Hessen die hohe Bedeutung präventiver, niedrigschwelliger und generationenübergreifender Familienpolitik.
Im Jubiläumsjahr „80 Jahre Hessen“ steht das Förderprogramm zugleich für ein starkes Signal des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Familienzentren leisten in Städten und ländlichen Regionen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Familien Unterstützung finden und Gemeinschaft vor Ort gestärkt wird.
Ergänzt wird die finanzielle Förderung durch ein umfassendes Begleitprogramm des Landes. Dazu gehören Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote sowie die Unterstützung durch die Landesservicestelle Familienzentren Hessen. Sie begleitet die Einrichtungen fachlich, entwickelt Qualifizierungsangebote weiter und stärkt die landesweite Vernetzung.
Hintergrund:
Das Förderprogramm zur Etablierung von Familienzentren in Hessen besteht seit 2011. Gestartet mit 46 geförderten Einrichtungen, hat es sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem festen Bestandteil hessischer Familienpolitik entwickelt. 2025 wurden 229 Familienzentren gefördert. Mit 242 geförderten Einrichtungen im Jahr 2026 erreicht das Programm einen neuen Höchststand.