Die neun ehrenamtlichen Mitglieder des Gremiums, das Ministerin Diana Stolz im Oktober 2025 berufen hatte, stellten sich der Fachöffentlichkeit vor und machten deutlich, wie sie die Weiterentwicklung des Kinderschutzes in Hessen begleiten wollen: durch die systematische Einbringung der Betroffenenperspektive in Projekte, Kooperationen und politische Prozesse. Mit dieser Form der Beteiligung gehört Hessen zu den ersten Bundesländern, die diesen Schritt gegangen sind.
Familienministerin Diana Stolz begrüßt die Entwicklung: „Kinderschutz gelingt nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen: Politik, Fachleute aus der Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und nicht zuletzt die Menschen, die selbst Betroffene sind. Ich bin allen Beteiligten dankbar, dass wir diesen Weg konsequent gehen."
Kinderschutzbeauftragter Alexander Bauer, der die Veranstaltung eröffnete, hob die besondere Bedeutung des Erstauftritts hervor: „Den Landesbetroffenenrat heute in diesem Kreis begrüßen zu dürfen, ist für mich auch persönlich ein besonderer Moment."