Gesundheitsministerin Stolz steht hinter einer älteren Frau, die in einem Stuhl sitzt.

Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Gesundheitsministerin Stolz hilft in den Ahnataler Hausgemeinschaften mit

Bei der vierten Station ihrer Sommerreise hat Gesundheits- und Pflegeministerin Diana Stolz in den Ahnataler Hausgemeinschaften mit angepackt. Im Kasack war sie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Garten aktiv, begleitete den Pflegealltag und suchte das Gespräch mit den Mitarbeitenden.

„Gute Pflege schenkt Lebensqualität und ermöglicht ein würdiges Älterwerden – dafür sorgen hier jeden Tag Menschen mit Herz und Fachwissen. Ein Pflegeheim ist viel mehr als ein Ort der Versorgung, es ist ein Zuhause“, so Stolz in Ahnatal. Die Hessische Landesregierung stehe dafür ein, dass ältere Menschen gut versorgt und möglichst lange selbstbestimmt leben können. „Die Herausforderungen in der Pflege können wir nur gemeinsam bewältigen. Deshalb haben wir uns als Land breiter aufgestellt und eine eigene Pflegeabteilung geschaffen und tragen erstmals die Pflege auch im Titel des Ministeriums“, erklärte die Ministerin.

In den Ahnataler Hausgemeinschaften, in denen pflegebedürftige Menschen in überschaubaren Wohngemeinschaften wie in einem Zuhause leben, half Diana Stolz gemeinsam mit einer Pflegefachkraft, eine Bewohnerin zu mobilisieren und in die Außenanlage zu begleiten. Im Garten und in den Wohnbereichen kam sie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch und sprach mit den Pflegekräften über ihren Arbeitsalltag. „Ich erlebe hier hautnah einmal mehr, dass Altenpflege ein fachlich und menschlich anspruchsvoller Beruf ist. Gute Entscheidungen entstehen nicht alleine am Schreibtisch einer Ministerin in Wiesbaden, sondern vor allem auch im Austausch mit den Menschen, die Pflege jeden Tag leben“, betonte Stolz.

 Gemeinschaft und soziale Kontakte

Die Ahnataler Hausgemeinschaften werden von der G&G Pflegedienst GmbH betrieben und ergänzen seit 2015 als vollstationäre Einrichtung das ambulante und teilstationäre Angebot des Trägers. In kleinen Wohngemeinschaften stehen Alltagsnähe, Teilhabe und Selbstbestimmung im Mittelpunkt, getragen von einer engagierten und gut aufgestellten Belegschaft. Empfangen wurde die Ministerin von Geschäftsführerin Marion Gnidtke und Einrichtungsleiterin Katharina Löffler.

Abschließend dankte Stolz den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit und machte deutlich, dass in Ahnatal gelebt werde, worauf es in der Pflege ankomme: „Wir stehen von Seiten des Landes Hessen dafür ein, die Menschen so zu unterstützen, dass sie möglichst lange selbstbestimmt leben können. Wer aktiv bleibt, kann oft selbst dazu beitragen, dass die Pflegebedürftigkeit nicht so schnell zunimmt. Gemeinschaft und soziale Kontakte sind dabei genauso wichtig wie das aktive Tun. Genau diese Gemeinschaft lebt dieses Haus jeden Tag vor“, so Stolz.

Landespflegekonzept: Pflege gemeinsam weiterentwickeln

Die Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Pflegeversorgung ist ein zentrales Anliegen der Hessischen Landesregierung und Gegenstand des Landespflegekonzepts, das derzeit erarbeitet wird. In das Landespflegekonzept fließen unter anderem Erkenntnisse aus der „Denkfabrik Pflege“ sowie aus der Bürgerbefragung ein. Die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven und Erfahrungen ermöglicht es, das Landespflegekonzept auf eine breite fachliche und gesellschaftliche Grundlage zu stellen.

Kontakt

Pressesprecherin Esther Walter

Esther Walter

Pressesprecherin

Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Sonnenberger Straße 2/2a
65193 Wiesbaden