Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Burgwalder Gesundheitszentrum erhält 140.000 Euro Förderung

Die Förderung für die Ausstattung des neuen sektorenübergreifenden Gesundheitszentrums in Burgwald-Bottendorf in Höhe von rund 140.000 (140.001,68) Euro nannte die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz einen „wichtigen Schritt für die medizinische Versorgung im Landkreis Waldeck-Frankenberg“.

„Mit dem neuen Gesundheitszentrum in Burgwald-Bottendorf soll eine moderne Einrichtung entstehen, die die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer und pflegerischer Berufsgruppen stärkt und die dazu beiträgt, die Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig zu sichern“, erklärte Gesundheitsministerin Stolz. „Das Land Hessen unterstützt damit die Gemeinde Burgwald und trägt dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger in Waldeck-Frankenberg auch künftig wohnortnah und umfassend medizinisch versorgt werden.“

Mit der Förderung soll das Projekt abgeschlossen und das Zentrum für den Betrieb vollständig eingerichtet werden – ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der gesundheitlichen Versorgungsstrukturen in Nordhessen.

Bereits zuvor hatte das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege zwei Förderungen für das Projekt in der Gemeinde Burgwald bewilligt: Den Bau und die Planung der Einrichtung hatte das Land im vergangenen Jahr mit 336.000 Euro und nochmals mit rund 49.000 Euro (48.719,74) an Fördermitteln bezuschusst.

Die Gemeinde Burgwald hat über Bürgermeister Lothar Koch eine weitere Förderung beantragt, um das bereits im Bau befindliche Gesundheitszentrum mit der notwendigen Ausstattung zu vervollständigen. Ministerin Stolz betonte: „Mit dem Gesundheitszentrum in Burgwald soll eine moderne, sektorenübergreifende Versorgungsstruktur geschaffen werden, die als Beispiel für zukunftsorientierte regionale Gesundheitsplanung dienen kann.“

Zur Förderung

Mit der Förderung unterstützt das Land Hessen Projekte, die die gesundheitliche Versorgung in den Regionen stärken und weiterentwickeln. Ziel ist es, bedarfsgerechte und leistungsfähige Strukturen zu schaffen, die eine wohnortnahe Versorgung sichern.

Dazu zählen beispielsweise die Unterstützung von Praxisneugründungen und medizinischen Versorgungszentren, die Förderung der Ausbildung und Niederlassung junger Ärztinnen und Ärzte sowie neuer Kooperationsformen zwischen ambulanten, stationären und pflegerischen Angeboten. Regionale Förderprogramme ergänzen diese Maßnahmen.

Gemeinsam mit den Partnern des hessischen Gesundheitswesens im Pakt für Gesundheit stärkt das Land Hessen die medizinische Versorgung. Auch hier gilt es, die Frage zu beantworten, wie die Versorgung im ländlichen Raum unterstützt werden kann, da dieser besonders mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen hat. Die hessische Gesundheitsministerin hat die Akteure des Gesundheitswesens kurz nach ihrem Amtsantritt zum Pakt für Gesundheit eingeladen, um ein kompetentes Gremium zu schaffen, das die anstehenden Zukunftsaufgaben im Gesundheitswesen gemeinsam anpackt. „Uns eint die Überzeugung, dass die anstehenden Herausforderungen nur gemeinsam und sektorenübergreifend gelöst werden können, um weiterhin eine zukunftsfeste, qualitativ hochwertige und flächendeckende Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können“, so Stolz zur Arbeit des Paktes. 

Die Paktpartner:

die Hessische Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Vereinigung Hessen, die Landesärztekammer, der Hausärzteverband, der Verband der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte, die Psychotherapeutenkammer Hessen, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg, der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die Landeszahnärztekammer Hessen, die Kassenzahnärztliche Vereinigung, die Landesapothekerkammer Hessen, der Hessische Apothekerverband, die AOK Hessen, die Barmer, die Techniker Krankenkasse, der Verband der Ersatzkassen, die IKK classic, der BKK Landesverband Süd, die Knappschaft Bahn See, DAK Gesundheit, das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege, die Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung und die Kommunalen Spitzenverbände – der Hessische Landkreistag, der Hessische Städtetag und der Hessische Städte- und Gemeindebund

Kontakt

Pressesprecherin Esther Walter

Esther Walter

Pressesprecherin

Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Sonnenberger Straße 2/2a
65193 Wiesbaden