Fünf Personen stehen vor einem roten Plakataufsteller mit der Aufschrift "GoRed"

Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Aktion setzt Zeichen für Frauenherzgesundheit

Gemeinsam mit der Universitätsmedizin Frankfurt hat die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz im Rahmen einer Präventions- und Aufklärungsaktion ein starkes Zeichen für die Herzgesundheit bei Frauen gesetzt. 

Mit einer gut besuchten Mitmachaktion zum internationalen #GoRed Day haben Medizinerinnen und Mediziner der Klinik gemeinsam mit der Gesundheitsministerin vor Ort im Main-Taunus-Zentrum (Sulzbach) über Risiken, Symptome und Vorsorgemöglichkeiten informiert und für eine stärkere geschlechtersensible Herzprävention bei Frauen geworben.

„Die Gesundheit von Frauen ist mir ein besonderes persönliches Anliegen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bei Frauen noch immer zu häufig unterschätzt, zu spät oder falsch erkannt. Prävention, Aufklärung und eine geschlechtersensible Medizin sind deshalb zentrale Bausteine für eine bessere Versorgung von Frauen. Deshalb klären wir heute über Risiken, Symptome und Vorsorgemöglichkeiten auf“, betonte Gesundheitsministerin Diana Stolz bei ihrem Besuch.

Im Mittelpunkt der Aktion stand das Motto „Frauenherzen schlagen anders“. Besucherinnen hatten die Möglichkeit, ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko niedrigschwellig – und kostenlos – überprüfen zu lassen und sich über Besonderheiten weiblicher Herzgesundheit zu informieren. Die Aktion ist Teil des „Präventionsjahrs 2026“ der Universitätsmedizin Frankfurt, für das die Ministerin die Schirmherrschaft übernommen hat. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch von Ärztinnen und Ärzten der Kardiologie sowie Medizinischen Fachangestellten in Ausbildung aus der Frankfurter Universitätsmedizin.

Begleitet wurde die Ministerin von Dr. Lena Seegers, Leiterin des Women Heart Health Center Frankfurt. „Herz-Kreislauf-Erkrankungen äußern sich bei Frauen oft mit drei bis vier mehr Begleitsymptomen – etwa mit Kurzatmigkeit, Übelkeit oder starker Erschöpfung zusätzlich zum Brustschmerz. Das erschwert die rasche Diagnosestellung, da der Brustschmerz in der Symptomfülle häufig vermindert wahrgenommen wird“, erklärte Dr. Lena Seegers. „Genau deshalb sind niedrigschwellige Angebote wie diese so wichtig. Sie ermöglichen es, frühzeitig aufzuklären, individuelle Risiken sichtbar zu machen und Frauen zu ermutigen, Warnzeichen ernst zu nehmen und ihre Herzgesundheit aktiv zu schützen.“

Frühe Vorsorge für die Herzgesundheit von Frauen

Durchgeführt wurde die Aktion vom Women Heart Health Center der Universitätsmedizin Frankfurt, unterstützt von der Firma Medtronic. Ziel ist es, Frauen frühzeitig für ihre Herzgesundheit zu sensibilisieren und Prävention dorthin zu bringen, wo sie Menschen im Alltag erreicht.

Die Universitätsmedizin Frankfurt und Schirmherrin Diana Stolz machen mit dem „Präventionsjahr 2026“ über zwölf Monate hinweg sichtbar, welchen Beitrag frühzeitige Vorsorge zur individuellen Gesundheit und zur Entlastung des Gesundheitssystems leisten kann. Die Initiative setzt dabei gezielt auf Kooperationen und eine stärkere Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung.

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Pressesprecherin Esther Walter

Esther Walter

Pressesprecherin

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