„Sport steht für Offenheit und Toleranz, denn er verbindet Menschen, ganz gleich, woher sie kommen und woran sie glauben. Wir stellen uns gemeinsam gegen Antisemitismus und indem wir die orangenen Kampagnen-Schnürsenkel in acht Sprachen tragen, setzen wir mit jedem Schritt ein Zeichen“, unterstrich die Ministerin. Unterstützt wird die Schnürsenkel-Kampagne von einem breiten Bündnis bestehend aus dem deutsch-jüdischen Sportverband MAKKABI Deutschland, dem Hessischen Fußball-Verband, der Sozialstiftung des hessischen Fußballs, dem Landessportbund Hessen, sowie der SPORTJUGEND im Landessportbund Hessen mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG).
Der offizielle Startschuss der Kampagne fiel am 27. Januar 2025, dem 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Unter dem Slogan „In den Farben getrennt. In der Haltung vereint. Gemeinsam gegen Antisemitismus.“ waren und sind die Vereine in Hessen aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für das Thema Antisemitismus zu schaffen und mit dem Tragen der orangenen Kampagnen-Schnürsenkel klar Position dagegen zu beziehen.
Kampagne ist starkes Zeichen gegen Antisemitismus im Sport
Dabei soll der orange Schnürsenkel auch dazu dienen, um sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und um über Antisemitismus im Sport zu sprechen. „Das Tragen der Schnürsenkel ist ein starkes Statement. Jeder von uns kann Verantwortung übernehmen, um eine Welt zu fördern, die auf Verständnis, Akzeptanz und gegenseitigem Respekt basiert. Die Kampagne ermutigt dazu, deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass Antisemitismus auf dem Platz und im Sport nichts verloren hat“, so die Sportministerin.
Stolz betonte, dass Sport weder auf dem Weg zum Training, noch im Training selbst oder während eines Spiels von Angst begleitet sein dürfe. „Es widerspricht unserem friedlichen Zusammenleben, wenn Kinder, Jugendliche, deren Eltern oder Erwachsene in Angst leben müssen. Daher ist es wichtig, dass wir ein stärkeres Bewusstsein für Antisemitismus im Sport und Fußball schaffen und diesem gemeinsam entschieden entgegentreten. Heute setzen wir mit der Schnürsenkel-Kampagne ein starkes Zeichen.“